GBM - Geotechnisches-Bauwerks-Modell

Unter dem Begriff GBM (Geotechnisches-Bauwerks-Modell) fassen wir sämtliche dem Bereich der geotechnischen Planung zuzurechnenden Bauteile zusammen. In der Praxis sind das Bohrpfähle und Bohrpfahlwände, Spundwände, Spritzbetonschalen, Erdnägel, Schacht- und Bohrbrunnen, Micropfähle und Micropfahlwände, Verpressanker, Stahlgurtungen und Aussteifungen, Dichtsohlen, Bodenverbesserungsmaßnahmen, DSV-Unterfangungen, Trägerbohlwände, Anker und Ankerbalken, Rammpfähle, Bewehrte Erde und Versickerungsanlagen. Damit können wir folgende geotechnische Bauwerke/Maßnahmen in BIM-fähigen 3D-Modellen abbilden:

  • Baugrubensicherungen und Unterfangungen
  • Tiefgründungen
  • Bodenverbesserungen und Dichtsohlen
  • Bauwasserhaltungen
  • Grundwassernutzungen
  • Versickerungsanlagen
  • Böschungssicherungen

Die erforderliche Grundlage dafür sind folgende Informationen:

  • Lage- und Höheninformation (z. B. Verbauachse und -oberkante)
  • Bemessungsergebnisse und Skizzen (kann spezifisch je nach Aufgabenstellung festgelegt werden)
  • Checkliste zu den einzelnen Bauelementen
  • AIA-Merkmale (falls vorhanden)
Geotechnisches-Bauwerks-Modell